Stiftung Universität Heidelberg
 
 
 
 

Veranstaltungen

Mitglieder der Gesellschaft der Freunde werden regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen, die der Verein, zum Teil zusammen mit seinen Partnern, ausrichtet.

Einen festen Termin im Jahreskalender unserer Gesellschaft bildet der "Tag der Freunde". Alljährlich an einem Freitag Ende Juni oder Anfang Juli laden wir Sie ein, nach Heidelberg zu kommen und mit anderen Alumni und Freunden der Universität einen Nachmittag und Abend zu verbringen. Andere Angebote, wie zum Beispiel unsere Ausflüge unter dem Motto „Universitätsfreunde unterwegs“, finden zu unterschiedlichen Jahreszeiten statt.

Tag der Freunde 2018

Das nächste Jahrestreffen der Universitätsfreunde findet am Freitag, 20. Juli statt. Zum Programm gehört die Mitgliederversammlung (16.30 Uhr), ein Vortrag (18.15 Uhr) und ein anschließender Empfang. Das Programm mit Hinweisen zu den Anmeldungsformalitäten erhalten unsere Mitglieder per Post. Der Vortrag steht auch interessierten Gästen offen.

Unser diesjähriger Gastredner ist Prof. Dr. Edgar Wolfrum. Der ausgewiesene Zeithistoriker beleuchtet in seinem Vortrag mit dem Titel „1968 – vom globalen Ereignis zum nationalen Streitfall“ die soziale Bewegung der 68er. Diese spaltet die Gemüter bis heute und ist nach wie vor wissenschaftlich umstritten. Wahlweise sind die 68er schuld an allem, was schlecht ist, oder jedes frische laue Lüftchen wird positiv ihnen angeheftet. Wie konnte sich ein so umkämpfter Assoziationsraum ausbilden? Warum wird ein globales Ereignis – San Diego, Paris, Prag – gerade in Deutschland zu einem Streitfall wie nirgendwo sonst auf der Welt? Gab es deutsche Hypotheken, und was ist das Erbe von 68?

Prof. Dr. Edgar Wolfrum lehrt und forscht seit 2003 an der Universität Heidelberg, wo er den Lehrstuhl für Zeitgeschichte innehat. Er ist durch zahlreiche Arbeiten und Buchveröffentlichungen bekannt – wie z.B.seine Monographie zur französischen Besatzungspolitik, seine Analysen und Kommentare zur deutschen Erinnerungspolitik, seine Studie zur rot-grünen Koalition, ein Handbuch zur Geschichte der Bundesrepublik („Die geglückte Demokratie“) und das als „Historisches Buch des Jahres 2017“ gekürte Buch „Welt im Zweispalt“. Edgar Wolfrum ist u.a. Vorsitzender der Historikerkommission zur NS-Aufarbeitung in Baden-Württemberg und seit 2017 Leiter der Forschungsstelle Antiziganismus.

Der Sommerempfang für geladene und angemeldete Gäste findet im Anschluss an den Vortrag statt.


Foto: christoph bastert PHOTOGRAPHIE

Universitätsfreunde unterwegs

Begegnungen brauchen Anlässe. Damit die Heidelberger Universitätsfreunde auch außerhalb der Tore Heidelbergs untereinander und mit ihrer Universität im Gespräch bleiben können, entwickeln wir Themenausflüge unterschiedlichster Art. Wir wollen Sie dort hinführen, wo einflussreiche aktive oder ehemalige Heidelberger Universitätsangehörige wohnen oder arbeiten, uns ihr Expertenwissen zur Verfügung stellen und uns Orte, Institutionen oder Unternehmen vorstellen, die in Wirtschaft, Kultur, Politik, Kunst oder Wissenschaft eine bedeutende Rolle spielen.


Letzte Programme:
Europa in Straßburg, Mai 2018
Das alte neue Potsdam, April 2017
Paris - historisch erfahren, April 2016
Die Deutsche Bundesbank – mehr als nur eine Bank, Oktober 2015
Babylon in Berlin, April 2015

Nach dem Uni-Abschluss in die Industrie? Eine Vorlesung mit Praxisbezug

Seit Anfang 2016 engagiert sich Dr. Karl Hahn im Vorstand der Gesellschaft der Freunde. Seine Industrieerfahrung will der promovierte Physiker an Studierende weitergeben.

Dr. Hahn studierte und promovierte an der Universität Heidelberg im Fach Physik. Nach seiner Pensionierung konnte er den Kontakt zur Universität und zur Gesellschaft der Freunde intensivieren. Seit 2016 bietet er an der Fakultät für Chemie eine Vorlesung an, die sich an alle Heidelberger Doktoranden und Master-Kandidaten richtete, die an einer Industriekarriere interessiert sind. Die Vorlesung will helfen, den Einstieg in ein industrielles Umfeld zu erleichtern. Denn Naturwissenschaftler und Mathematiker/Informatiker haben häufig am Ende Ihrer Studienzeit von wirtschaftlichen Prozessen nur eine sehr rudimentäre oder überhaupt keine Vorstellung.

Ziel der Veranstaltung mit dem Titel "Naturwissenschaftler in großen global aufgestellten Unternehmen: Perspektiven und Anforderungen" ist es, am Beispiel des industriellen Innovationsprozesses einen ersten Einblick in Arbeitsabläufe und das Zusammenspiel unterschiedlicher Bereiche in der Industrie (Forschung, Anwendungstechnik, Marketing, Technologie und Produktion) zu vermitteln sowie den Einfluss von Organisationsstruktur und Innovationskultur auf den Innovationserfolg zu diskutieren. Dabei wird stets auf die jeweiligen Anforderungen an den Naturwissenschaftler (Mathematiker und Informatiker) als Mitglied eines globalen Innovationsteams oder als Leiter eines Innovationsprojekts Bezug genommen. Am Ende der Veranstaltung werden die Teilnehmer für die anstehenden Einstellungsgespräche besser gerüstet sein und eine Vorstellung davon haben, was sie in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld erwartet. Die Veranstaltungsreihe wird im Wintersemester 2018/2019 fortgesetzt.

 

 
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